Für Fans von Meeresfrüchten führt an Garnelen kein Weg vorbei. Die feinen Krustentiere überzeugen durch ihre geschmackliche Vielfalt und lassen sich auf die verschiedensten Arten zubereiten. Wir haben die Mission, Deutschland und Österreich mit den qualitativ hochwertigsten Garnelen der Welt zu versorgen. In unserem Meeresfrüchte & Fisch Online Shop finden Sie unsere selbst gezüchtete bayerische Garnele, das Original und der Liebling der Feinschmecker. Außerdem führen wir zahlreiche weitere Garnelen, die eines vereint: nachhaltiger Ursprung und beste Qualität!

  • Die bayerische Garnele
  • Die besten Garnelen der Welt
  • Exklusive Premium-Brands
  • Nachhaltige Fänge
  • Artgerechte Zuchten

Key Facts zu Garnelen

Alle Meerestiere, die wir als Garnelen kennen, gehören aus biologischer Sicht einer der folgenden beiden Untergattungen an: Decapoda, die Zehnfußkrebse oder Mysidacea. Zu erkennen sind Garnelen üblicherweise an ihrem länglichen, zylinderähnlich geformten Körper, ihren Antennen und ihren Greiforganen, auch Scheren genannt. Viele Garnelen weisen am Kopf einen nach vorne ausgerichteten Fortsatz, das Rubrum auf. Ihre Beine am hinteren Teil des Körpers fungieren als Schwimmorgane. Im Bereich der Speisegarnelen unterscheidet man zwischen Salzwasser- und Süßwassergarnelen. Garnelen bevorzugen als Lebensraum den Meeresboden. In Sachen Ernährung sind Garnelen üblicherweise sehr flexibel – auf den Tisch kommt, was gerade da ist: Algen, abgestorbene Pflanzenteile und allgemein organische Reste.

Die Herkunft unserer frischen Garnelen

Wir sind stolz darauf, dass unsere frischen Garnelen allesamt unter artgerechten Bedingungen aufwachsen und aus nachhaltigem Fang stammen. Der Superstar und unsere Herzensgarnele ist die bayerische Garnele, die erste in Deutschland gezüchtete Premium-Garnele. In unserer eigenen nachhaltigen, streng kontrollierten Farm bei München, züchten wir diese Salzwassergarnele mit viel Leidenschaft selbst. Wir wissen, worauf es bei Premium-Garnelen wirklich ankommt. Die Gambero Rosso beispielsweise wächst und gedeiht im Adriatischen Meer in rund 700 Metern Tiefe. Wir beziehen die Gambero Rosso ausnahmslos von Fischern, die konsequnt die Fangquoten deer Fischgründe ihrer Heimatregion einhalten. Auf dem Boot werden die Tiere umgehend gefroren, sodass der Geschmack vollständig erhalten bleibt. Das gleiche gilt für die Gambero Rosa, die ebenfalls im Adriatischen Meer lebt. Die Südseegarnele Obisblue und die Engelsgarnele Tenshi No Ebi stammen aus Neukaldonien. Dort, in der UNESCO-zertifizierten größten blauen Lagune der Welt, wird diese Garnelenart nachhaltig gefarmt. Sobald die Garnelen die entsprechende Größe erreicht haben, werden Sie, um Stress für die Tiere zu vermeiden, nachts abgefischt und umgehend konserviert.

 

Zukunfstbranche Aquakultur

Der weltweit rasant steigende Hunger nach Fisch und Meeresfrüchten führt zu einer sich dramatisch entwickelnden Plünderung der Weltmeere. Dabei galt der Reichtum der Weltmeere lange Zeit als unerschöpflich – eine Illusion, denn Fisch und Meeresfrüchte sind nicht in unbegrenzten Mengen vorhanden. Die weltweite Überfischung gilt heute als eine der größten Bedrohungen für die Gesundheit der Meere und das Überleben seiner Bewohner. Fast überall werden heute mehr Fische und Meeresfrüchte gefangen als natürlich nachwachsen können. Die globale Produktion an Fisch und Meeresfrüchten (Wildfang und Aquakultur) ist in den Jahren von 2006 bis 2015 um 24 Prozent gestiegen. Weltweit gelten 30 Prozent der kommerziell genutzten Fischbestände als überfischt und 57 Prozent als maximal genutzt. Technisch hoch gerüstete und auf schnellen Profit bedachte große Fangflotten leeren die Meere. In den europäischen Gewässern bestimmt die Europäische Union (EU) im Rahmen ihrer Gemeinsamen Fischereipolitik (GFG), wie viel Fisch in einem Jahr aus ihren Gewässern entnommen werden darf. Die politisch festgesetzten Fangquoten überschritten die wissenschaftlichen Empfehlungen in den letzten zehn Jahren um durchschnittlich 41 Prozent. Hinzu kommt, dass die Weltmeere heute starken Belastungen ausgesetzt sind, was unmittelbare Auswirkungen auf die Meeresbewohner hat.

Bedrohung fragiler Ökosysteme

Die bestandsbedrohende Befischung mit zerstörerischem Gerät wie Grundschleppnetzen, unkontrollierte Forschung, die Öl- und Gasgewinnung und der weltweite Schiffsverkehr vernichten komplexe Ökosysteme, deren Gesundheit für den Erhalt ertragreicher Fischbestände sorgt. Eine weitere Bedrohung aller Fische und Meeresfrüchte ist die Verschmutzung der Meere mit Plastikmüll, der Schätzungen zufolge bereits 60 bis 80 Prozent des in den Meeren befindlichen Mülls ausmacht. Die Belastung der Meeresumwelt durch Plastikmüll ist mittlerweile ein bekanntes globales Problem und die Aufnahme von Mikroplastik durch Meeresorganismen ist weit verbreitet.

Hoffnung Aquakultur

Aquakultur ist die kontrollierte Aufzucht von Fischen, Muscheln, Krebsen, Garnelen, Algen und anderen im Wasser lebenden Organismen. Aquakultur findet sowohl im Süßwasser als auch im Salzwasser statt. Sie gewinnt wegen der akuten Überfischung der Weltmeere zunehmend an Bedeutung. Daher hat sie sich in den letzten Jahrzehnten zu einer Alternative entwickelt, den weltweit steigenden Fisch- und Meeresfrüchtebedarf zu decken. Jeder zweite auf der Welt verzehrte Fisch stammt inzwischen aus Aquakultur.

Fischzucht auf dem Land

Die landbasierende Produktion von Fischen und Krustentieren findet in geschlossenen Kreislaufsystemen statt. In diesen wird das Wasser ständig aufbereitet, so dass ganzjährig optimale Lebensbedingungen für Fische oder Krustentiere gewährleistet sind. Durch die Nähe der Zucht zum Verbraucher gelangen die damit erzeugten Produkte in einer bisher unerreichten Frische zum Konsumenten. Die von der Umwelt entkoppelten Systeme sind optimal auf die Bedürfnisse der Fische oder Krustentiere eingestellt. Die ganzjährig konstanten Bedingungen erlauben eine gleichbleibend hohe Qualität und eine lückenlose Versorgung der Region.

  • Der steigende Hunger nach Fisch und Meeresfrüchten führt zu einer Plünderung der Weltmeere

  • Weltweit gelten 30% der kommerziell genutzten Fischbestände als überfischt

  • Bestandsbedrohende Befischung, die Öl- und Gasgewinnung und der weltweite Schiffsverkehr vernichten komplexe Ökosysteme

  • Eine zusätzliche Bedrohung stellt die Verschmutzung der Meere mit Plastikmüll dar

  • Aquakultur ist die kontrollierte Aufzucht von im Wasser lebenden Organismen – jeder zweite verzehrte Fisch stammt aus Aquakultur

  • Landbasierende Aquakultur findet in innovativen geschlossenen Kreislaufsystemen statt ​

  • Optimale Lebensbedingungen in von der Umwelt entkoppelten Kreislauf-Aquakultursystemen erlauben höchste Qualitäten

Die Weltweit industrielle Aquakultur

Zucht in Schwellenländern

Gezüchtete Garnelen haben zunehmend den Weg auf die Teller der reichen Länder der Welt gefunden. Garnelen werden hauptsächlich in Küstengebieten asiatischer und lateinamerikanischer Länder wie Thailand, Vietnam, Indonesien, Indien, den Philippinen, Ecuador, Bangladesch und Mexiko produziert. Die Garnelen-Industrie hat in vielen dieser Länder ökologische Verwüstungen angerichtet. Expansionspläne in andere Regionen, insbesondere nach China, Indien und in afrikanische Länder, werden zu einer globalen Ausweitung der Problematik führen. Der weltweit zu verzeichnende Trend, gezüchtete Tiere einzuführen, hat sich in den vergangenen 15 Jahren deutlich verstärkt. Statistiken belegen, dass sich dieser Trend weiter fortsetzen wird.

Zerstörung der natürlichen Ordnung

Ein wesentlicher potenzieller Schaden der Garnelen-Aquakultur für die Umwelt ist die Zerstörung der Mangrovenwälder, die einen biologisch wichtigen Übergang zwischen dem ländlichen und marinen Ökosystem darstellen. Sie schützen Küstenlinien vor Erosion, küstennahe Regenwälder im Flachland vor tropischen Stürmen und sind wichtig für den lokalen Artenreichtum. Einen weiteren potentiellen Schaden stellt die Einführung exotischer Krabbenformen dar, die den Verlust der genetischen Vielfalt bzw. die Schwächung des genetischen Grundstocks der natürlichen Arten befürchten lassen und zur Verbreitung von Krankheitserregern und Parasiten beitragen können. Außerdem werden junge Garnelen, die zur Aufstockung des Bestandes in den Zuchtbecken gebraucht werden, mit feinmaschigen Netzen gefangen. Dabei kommt es zu einem Beifang, der auf bis zu 100 Fische pro Zuchtgarnele geschätzt wird. Er liegt damit höher als bei der Garnelenfischerei per Schleppnetz, die bisher für die höchste Beifangrate bekannt war. Manche Autoren gehen davon aus, dass bis heute weltweit rund die Hälfte der tropischen Mangrovenwälder unwiederbringlich zerstört wurden. Allein in Thailand wurden in den Jahren 1979 bis 1986 rund 13% der Mangrovengebiete für Garnelenteiche gerodet, dies entspricht einer Fläche von 38.000 ha. Durch Rodung der Mangroven werden einzigartige Korallenriffe verschlammt und die Brut von ca. 85% der tropischen Fischarten zerstört. Konsequenz davon sind die seit Jahren schrumpfenden Bestände küstennaher Meeresfische. Für die ansässigen Fischer hat dies zu einem Rückgang der Fänge und vielfach zum Verlust ihrer wirtschaftlichen Existenz geführt. Reisfarmer in Südostasien haben sich gegen die Ausdehnung von Garnelenfarmen ins Inland gewehrt, weil die Produktionsmethoden der industriellen Garnelen-Zucht zu einer Versalzung der Felder führen. Frisches Grundwasser ist in küstennahen Gebieten nur eingeschränkt verfügbar. Da mehr Wasser aus dem Boden gepumpt wird als zurückfließt, versalzen Trinkwasser und Bewässerungsbrunnen. In Indien, Taiwan, Thailand, Ecuador und auf den Philippinen ist dies als Folge der Garnelenindustrie bereits der Fall.

Gefährdung der Gesundheit

Die importierten und als gefrostete Ware vermarkteten Garnelen kommen überwiegend aus großen Teichwirtschaften und werden unter kritikwürdigen Bedingungen aufgezogen. So treten in den Teichanlagen mit geringem Wasseraustausch, hohen Wassertemperaturen und dichtem Besatz häufig Krankheiten auf, die hohe Verluste verursachen.
Antibiotika, Fungizide, Parasitizide, Algizide und Pestizide werden teilweise eingesetzt, um Krankheiten in Garnelen-Aquakulturen vorzubeugen. Die Behandlung von bakteriellen Infektionen in den Garnelenteichen durch Antibiotika, die dem Futter zugesetzt werden, lassen entsprechende Rückstände von Antibiotika in den vermarkteten Tieren befürchten. Zu befürchten sind dabei Resistenzen gegen Antibiotika für die Konsumenten. Häufig haben die Antibiotika außerdem keine Zulassung in der EU. Durch die Nichteinhaltung von Wartezeiten vor der Vermarktung finden sich Rückstände in den importierten Garnelen, die zu regelmäßigen Rückweisungen an den EU Grenzen führen. Andere Länder haben komplette Importverbote für bestimmte Produktionsländer erlassen. Trotzdem ist die Dunkelziffer hoch.
Problematisch kann weiterhin die unzureichende Einhaltung der Kühlkette vom Garnelen-Züchter bis zum Konsumenten sein. Die den Aquakulturen entnommenen Tiere werden teilweise bei tropischen Temperaturen auf offene LKW-Ladeflächen geschaufelt und nur behelfsmäßig mit Eis bedeckt. Es folgt ein oft stundenlanger Transport zu weiterverarbeitenden Frosterfabriken.

Häufig gestellte Fragen zu unseren frischen Garnelen






Ja. Um die Garnelen mit einem möglichst rückstandsfreien Darm ausliefern zu können, fahren wir die Nahrungszufuhr kurz bevor wie die Garnelen aus unserer nachhaltigen Farm entnehmen zurück. Dadurch lässt sich die Garnele bedenkenlos auch mit Darm verzehren.

Ja. Für ein möglichst intensives Geschmackserlebnis ist es sogar empfehlenswert, die Garnele mitsamt ihrer Schale zuzubereiten – so bleibt sie schön saftig. Idealerweise öffnen Sie die Garnele vor dem Kochen oder Braten mit einem Messer entlang ihres Rückens. So sorgen Sie dafür, dass das Gewürzaromen leichter in das Garnelenfleisch vordringen.

Unsere frischen Garnelen sind echte Weinliebhaber. Welchen Wein Sie zu unseren frischen Garnelen genießen, hängt natürlich von der Art der Zubereitung ab. Zu unseren Bayerischen Garnelen empfehlen wir beispielsweise den Weißburgunder oder Pinot Noir Rose in der Crusta Nova Edition vom Weingut Emil Bauer aus der Pfalz.

Wie lange es dauert, bis Sie Ihre frischen Garnelen nach der Bestellung erhalten, hängt davon ab, zu welcher Tageszeit Sie bestellen. Bei Bestellungen bis 14 Uhr erhalten Sie Ihre Ware in der Regel bereits im nächsten Vormittag. Davon ausgenommen sind Bestellungen am Samstag.

Frische Garnelen sind unsere Leidenschaft. So sehr, dass wir unsere Garnelen nicht nur an Endkunden und Sterneköche verkaufen, sondern – im Fall unserer Bayerischen Garnele – sogar selbst züchten. Unter besten Bedingungen und absolut nachhaltig. Diese Leidenschaft schmeckt man auch. Überzeugen Sie sich selbst!

Um den Darm einer Garnele zu entfernen, schneiden Sie das Tier entlang des Rückens auf und ziehen den Darm anschließend heraus. Dieser Schnitt bietet zwei weitere Vorteile: Zum einen fällt Ihnen später das Entfernen des Panzers leichter, zum anderen dringen durch die Öffnung der Schale Gewürzaromen besser in das Garnelenfleisch ein.

Ja, allerdings unter der Voraussetzung, dass Sie die Garnelen in der Zwischenzeit kühl lagern. Wenn dies gewährleistet ist, ist der Verzehr völlig unbedenklich. Und nicht nur das: Ähnlich wie bei Fisch haben die frischen Garnelen über Nacht Gelegenheit, ihr volles Aroma zu entfalten. Dadurch bieten sie am nächsten Tag einen noch intensiveren Geschmack.

Beim Versand von frischen Garnelen hat eine intakte Kühlkette oberste Priorität. Deshalb arbeiten wir ausschließlich mit Express-Logistikern zusammen, die genau diese Anforderung zuverlässig und ausnahmslos erfüllen. So können wir gewährleisten, dass Sie Ihre frischen Garnelen immer in einwandfreiem Zustand erhalten.

Viele Anbieter beziehen ihre Garnelen aus dem Ausland, nur die wenigsten stammen aus nachhaltiger Zucht. Wir bei Crusta Nova züchten unsere Bayerischen Garnelen selbst in unserer hauseigenen und nachhaltigen Zucht. Dadurch gewährleisten wir nicht nur höchste Qualitätsstandards und damit ein einzigartiges Geschmackserlebnis, sondern obendrein eine nachhaltige Aufzucht der Tierchen.

Unsere bayerischen Garnelen können Sie frisch gekühlt oder schockgefroren beziehen. Sollten Sie die Garnelen am Tag der Zustellung konsumieren, empfehlen wir frisch gekühlte bayerische Garnelen. Wenn Sie unsere bayerischen Garnelen erst später verwenden oder für einen späteren Konsum vorhalten wollen, empfehlen wir Ihnen unmittelbar nach dem Fang schockgefrorene bayerische Garnelen. Entscheidend ist, ob fisch gekühlt oder unmittelbar nach dem Fang tiefgefroren, es besteht qualitativ kein Unterschied. Davon konnten wir uns und auch zahlreiche unserer Spitzenköche überzeugen, die meist zu schockgefrorenen bayerischen Garnelen greifen.